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Wer jetzt im Garten zugange ist und fleißig sein Beet umgräbt und Setzlinge ausbringt, wird wahrscheinlich sehr neidisch auf seinen Mitbewohner, den Maulwurf, schauen. Dieses unermüdliche Kerlchen gräbt nämlich seine Stollen im Garten und lockert unterirdisch die Erde auf. So sorgt er dafür, dass der Boden gut durchlüftet wird. Maulwurf mdelphoZusätzlich hilft er im Garten mit , die von uns unerwünschten Insekten, Käferlarven und Schnecken zu entfernen, denn davon ernährt sich unser kleiner Freund.
Maulwürfe nicht besonders groß, mit gerade 13 cm ist er so groß wie eine handelsübliche Getränkedose. Was ihm aber an Größe und Sehvermögen fehlt, macht er mit seinem ausgezeichneten Hör- und Geruchssinn wett. Dabei orientiert er sich über seine Tasthaare im Schnauzen- und im Schwanzbereich.

Wusstet ihr, dass Maulwürfe durch das Naturschutzgesetz geschützt sind? Der Maulwurf gehört zu den besonders geschützten Arten (Bundesartenschutzverordnung).
Gemäß § 44 BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz) ist es verboten, besonders geschützte Arten zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten. Auch dürfen die Fortpflanzung nicht gestört sowie die Ruhestätte weder beschädigt noch zerstört werden. Wer dies vorsätzlich oder fahrlässig macht, handelt nach § 69 BNatSChG ordnungswidrig. Dies kann zur Folge haben, dass Bußgelder erhoben werden. Die Höhe der Geldstrafe obliegt den Bundesländern.

Was könnt ihr also tun?
Erstmal freundet euch mit eurem Mitbewohner an, da er für den Garten sehr nützlich ist. Maulwürfe vertilgen Schädlinge und lockern euch euren Boden auf. Die Erdhaufen könnt ihr sogar für eure Beete verwenden, da sie gute Nährstoffe für Pflanzen liefern.

Daher ärgert euch nicht über den Maulwurf und seine Hügel, sondern erfreut euch an ihm und nehmt es locker, wenn euer Garten umgegraben wird. 😉

Bildquelle: Maulwurf-Foto von Manfred Delpho (gefunden auf https://www.nabu.de/imperia/md/nabu/images/arten/tiere/saeugetiere/insektenfresser/150415-nabu-maulwurf-mdelpho-680x453.jpeg)