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Tierschutzgeschichten mit Herz

 

Herz mit Tieren W ModulLesen Sie hier Geschichten, die das Leben schreibt... 

lauter wahre Begebenheiten, die unsere ehrenamtlichen Helfer in ihrer täglichen Tierschutzarbeit erleben.

Selbstverständlich nennen wir in diesem Zusammenhang keine Namen und Ort und können auch keine Bilder vom Geschehen veröffentlichen.

Wir denken aber, dass die Geschichten trotzdem sehr informativ sind und bestimmt auch den einen oder anderen zum Schmunzeln oder Nachdenken bringen.

Viel Spaß beim Lesen!

   

Herz mit Tieren W Beitrag

In einem Wohngebiet trafen Tierfreunde und Gartenfreunde aufeinander. Die Gartenfreunde, schlossen sich zusammen und wollten die Katzen los werden und brachten ihren Unmut bei der Gemeinde vor. Die Katzenfreunde bestanden darauf weiter füttern zu dürfen.

So wurden wir von Tierschutz aktiv und trafen uns zu einem Gespräch mit den Gartenfreunden. Es war nicht einfach, denn bei den Gartenfreunden saß der Ärger schon tief über die "Hinterlassenschaften" der Katzen. Wir versprachen, die wilden Katzen zu kastrieren und die Katzenbabies einzufangen und zu vermitteln.

Im Gegenzug versprachen die Katzenfreunde die Katzen in Ruhe zu lassen.

Hintergrund war, dass die herrenlosen Katzen in einer verlassenen Scheune geboren wurden und sich dann auf die Umgegend verteilten. Hier galt es aktiv zu werden.

Der Scheunenbesitzer, dessen Eltern Bauern gewesen waren, war zwar der Ansicht, dass die Natur alles selbst regelt, gewährte uns aber Zutritt zu seinem Grundstück. Er fütterte sogar die Katzen mit Milch, denn sie sollten die Scheune von Mäusen freihalten. Wir trafen uns abends mit dem Scheunenbesitzer, als es schon dunkel wurde.

In der Scheune hätte man einen Krimi drehen können. Es sah dort aus, als hätten die Besitzer fliehen müssen und hätten alles liegen und stehen lassen. In einer Halle stand ein alter Leiterwagen und viele Geräte, mit denen man das Feld bearbeitet. In einem Erntekorb gefüllt mit Säcken lagen zwei Katzenbabies, die gerade von der Mutter in Sicherheit gebracht wurden. Die Holztüren knarrten überall und es war ziemlich gruselig.

Als wir mit einer Holzleiter in den oberen Bereich der Scheune stiegen, balancierte gerade eine schwarze Katze über einen Holzbalken auf die andere Seite der Scheune. Im Stroh oben angekommen, fanden wir eine kleine Kuhle im Stroh und darin lagen etwa 5 Tage alte Katzenbabies. Ein dunkelgetigertes und ein halb so großes schwarzes fiependes Fellbündel. Wir entfernten uns wieder der Stelle, um nicht die Mutter zu beunruhigen. Unweit dieser Stelle fanden wir eine tote junge Katze. 

Wir richteten in der Nähe eine Futterstelle ein, an der wir die Katzenmütter mit Futter versorgten. Wir konnten irgendwann nach ca. 5 Wochen beobachten, dass die Mutterkatzen Futter im Mund holten und das zu Ihren Babies brachten, wobei sie immer einen Umweg wählten, um nicht den Standort zu verraten.

So ca. nach 10 Wochen tollten kleine Katzen auf der Wiese vor der Scheune in der Sonne herum. Nun konnten wir die kleinen Katzen einfangen und die Mutterkatzen kastrieren. Alle kleinen Katzenbabies wurden zahm und später in tierliebe Familien vermittelt.